Donnerstag, 4. August 2011

Stub Stewart State Park (Buxton), OR


Diese Reise dauerte doch länger wie wir gedacht hatten und nach 3 Stunden hatten wirs dann doch noch geschafft. Unerwartet und einwenig erschlagen sind wir hoch oben im Wald gelandet. Eigentlich hatten wir gedacht es sei flacher diese Region und so mussten wir uns zuerst erholen vom Schock. Benjamin fands super und machte sich sogleich dran sich im Kies eine wunderbare Autostrasse zu bauen um damit zu spielen, was sehr selten ist dass er sich alleine unterhalten mag. Nach fleissigem Holz suchen, gabs ein wunderbares Feuer um dann unsere Brote zu backen, lecker fürs erste Mal. Tot müde gings dann auch bald zu Bett und der nächste morgen war wunderbar. Rundherum war Nebel, aber bei uns schien die Sonne und da wir zuoberst am Platz waren und sowieso wie Fürsten über die anderen kucken konnte sah das wunderschön aus.





Frühstücken und dann ab nach Portland, wir waren alle schon gespannt auf diese Stadt, alle haben sie nur gelobt. Bevor es dann wirklich los nach Portland ging, fuhren wir noch hoch zu den Pferde-Campplätze, wusste gar nicht dass es so was gibt. Und tatsächlich jeder Trailerplatz hatte auch noch platz für Maximum vier Pferde (Offenstall), super Idee so kann man seine Pferde übers Wochenende mit nehmen braucht nicht zu laufen und erkundet das Gelände viel schneller, toll diese Amis.




Und tatsächlich eine kleine wunderbare Stadt am Fluss, dem grossen Columbia River. Nach einer Stunde quer durch die Stadt ruft Benjamin, schau Mami ein Wasserspass und meine Antwort war, nein dass ist bloss ein Brunnen, aber wie so oft habe ich mich getäuscht und nicht Benjamin und es war ein Wasserspass. Ein Riesen Brunnen der ab und zu seine Wasserstrahlen wechselte, was für eine Freude und zum guten Glück hatte ich ja auch noch ein Halstuch und so war auch für ein Handtuch gesorgt. Ohne Unterhosen gings weiter quer durch die Stadt.

Nächster Tag neues Abenteuer, noch wussten wir nichts davon aber es kommt dicke. Kurz vor dem Mittag sind wir runter ans Meer gefahren, die Fahrt dahin sagenhafte 1,5 Stunden. Aber wir wurden belohn, ein bombastischer Strand. Und wie immer wir die einzigen zu Fuss, alle anderen sind natürlich mit dem Auto direkt am Strand entlang gefahren nur wir Europäer nicht. Es hatte kleine Teiche unten am Strand wo dass Wasser auch angenehm kalt war und Benjamin schwimmen und Tauchen konnte. Arne wie immer oder so oft mit dem Fotoapparat unterwegs und ich suchte nach Muschel, die ich leider nicht gefunden habe, dafür aber Krabbenzangen und komisches anderes Zeugs dass ich erst noch herausfinden muss was das eigentlich ist.




Und dann kommst: Papi wollen wir nicht auch ein kleines "Rundfährtli" am Strand machen, das wäre toll? So wie gefragt getan und schon waren wir mit unserem Traqtor unten am Strand. Nach etwa 500 Meter kommt eine gute Frage von mir: Wie kehrst du um? Arne: Die Frage habe ich mir auch gestellt, ich glaube ich mache es so wie die anderen ich drehe jetzt mal. Ja super, ich dachte er holt aus und dreht dann Richtung Strand um, so dass wir nicht in den feinen Sand kommen, aber alles kam anders. Natürlich mit Vollgas in den feinen Sand immer mehr und mehr und beim einlenke ist es soweit, wir stecken fest und die Flut kommt langsam aber nur langsam. Kein Problem, Arne steigt aus, Isabelle ans Steuer, Arne vorne am schieben, nach 2 Meter war Schluss, aus und Ende. Nun wie weiter. Zum Glück kam eine Frau zu uns die dann meinte: Ihr steckt da richtig im Sand, ja so ganz richtig richtig und zum Glück kamen ihre beiden Söhne und ihr Mann uns zu Hilfe. Arne wollte alles alleine machen, aber ich fand wir warten die wissen sicher was zu tun ist, ich streike. Mit 3 Manneskraft mehr schafften wirs dann auch endlich aus dem Sand nach etwa einer Stunde. Kaum die Füsse vom Sand abgeputzt kam auch schon das Meer uns zwischen die Räder, nun ab aufs Teer und weg vom Meer. Ich glaube ich habe genug ausfahrt mit dem Auto am Strand und lass es dann auch bei diesem einen Mal. Leider haben wir vor lauter Aufregung ganz vergessen Bildchen davon zu schiessen wie tief das Auto im Sand lang, denn es lag wirklich drauf ohne zu scherzen.

Schön habe ich drei Tage zu vor das Auto auf Hochglanz poliert, schmoll. Froh wieder auf dem Teer zu sein, ging die Fahrt weiter nach Astoria. Da besuchten wir ein Schiffsmuseum, leider hatten wir nur noch eine Stunde dafür Zeit, 17.00 ist zu, aber auch diese haben wir noch mit einem Videofilm über den Fluss Columbia geschafft. Schon beeindruckend was die Leute hier alles aus dem Wasser gefischt haben und wie unglaublich man das alles umgebaut hat mit so vielen Dämmen unglaublich.






Wie schnelle doch zwei Tage vorbei sein können und langsam kommen wir Kanada immer näher, ab nach Kent.

Weitere Bilder vom August findet ihr hier

Kommentare:

  1. Hoi zäme! Endlich kam ich mal dazu euren Blog etwas zu studieren, (nachdem Marti mir nochmals die Adresse verklickerte). Sieht so aus als bekäme euch 3en das Wanderleben sehr gut. Hoffe der Traqtor macht es noch lange und die Hotspots zur Signalsendung bleiben zahlreich. Kurze Info aus Seengen: Silas ist am 10.8.11 zur Welt gekommen! Wir sind hier überglücklich über den prächtigen 4kg-Brummer und wünschen Euch alles Gute und viel Glück auf all eueren Wegen! Dave und Familie

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  2. Wau, was für Neuigkeiten. Herzlichich Gratulation und wir freuen uns in einem Jahr den kleinen Mann zu drücken. Hallo Silas schön bist du da.
    Die Völker Family

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