Montag, 15. August 2011

Port Angeles / Heart of the Hills, WA



Das pure Kontrastprogramm. Wo man hinschaut Bäume, Sträucher und Gestrüpp. Super, Benjamin gleich aus dem Auto und schon mit Beil und Säge im Wald verschwunden. Cooler Ort, so verwunschen das Ganze. Kaum eingerichtet gings dann auch schon rauf auf den Hurrikane Riege. Ein Panorama dass sich sehr gerne mit euch allen geteilt hätte, wau. Am besten die Fotos kucken. Überall wunderschöne Blumen und die Rehe die darin gefressen haben ohne sich stören zu lassen und noch ein Bergrücken und noch einer. Die Sonnte scheint und die Welt ist in Ordnung und jetzt aber wieder ab nach hause, Feuer machen und einwenig sein, sollte ja auch ab und zu.


Früh aus den Feder, sau kalt sag ich euch (gefühlte 10 Grad?) fuhren wir nach Rialto Beach. Eine Fahrt doch von 2,5 Stunden aber auch diese hatte sich gelohnt. Vorbei an wunderbaren Flüsschen sehr oft wars der Soleduck River und Seen wie der Crescent Lake riesig hätte ich so nicht vermutet. Eigentlich sollte es ja rauf in den Verwunschen Wald gehen aber wir bevorzugten das Meer und ich glaube wir haben richtig entschieden.


Hungrig aus dem Auto raus und gleich Picknicken, was für ein Fehler. Denn nur 10 Meter davon entfernt zeigte sich eine unglaublich schöne Beatch mit vielen Baumstämmen, angespült oder da von einem Sturm niedergemäht, keine Ahnung aber ein Anblick. Das Meer sehr kalt aber ruhig und ein wunderbarer Geruch in meiner Nase so lässt es sich auf einem Stamm sitzen und ins Meer hinaus schauen. Benjamin und Arne machten sich ran eine Hütte zu bauen mit dem herumliegenden Holz. Lustiger weise war das Holz super leicht, und so konnte Benjamin noch ein Stamm und noch ein Stamm herbei holen um die Hütte grösser und grösser zu bauen.


Bei der Heimfahrt wollten wir noch kurz einen Abstecher in den Sol Duc Hot Springs machen, kurz ist gut. Die Hinfahrt wiedermal eine Stunde, kaum zu glauben und wir dachten es sei gleich um die Ecke, aber wir hatten alle unseren Spass. Total gesund von diesem Wasser, soll ja Heilende Wirkung haben denke ich, machten wir uns wieder an den Heimweg. Da wir so spät dran waren gabs dann Nachtessen bei Mac Donalds und einen Spielplatz für Benjamin, zu seiner Freude. Und dann mussten wir ja noch schauen wo der Hafen ist in Port Angeles denn am nächsten Morgen soll es ja nach Victoria gehen.


Mit viel Herzklopfen und einer Pole Position in der Reihe 6 stellten wir uns an. Ticket gelöst und natürlich alles im Voraus reserviert sonst wäre ich, glaube ich, noch nervöser gewesen. Und nun wie soll das alles gehen mit dem Zoll, nichts leichteres wie das. Ich glaube bei den Nachbarn sind sie freundlicher wie zu den Europäern, keine Ahnung. Auf jedenfalls sehr unkompliziert das ganze. Und so gings pünktlich um 12.45 Uhr rauf aufs Schiff mit unserem 44 Fuss langem Vehikel, was für eine Bagage.


Noch hatten wirs zu hause im Wald vom Nebel und wie Glücklich uns die Sonnte macht, unten am Meer war es aber leider so dass sich der Nebel richtig fest gesetzt hat und leider ging dieser auch nicht weg. Kaum vom Hafen weg konnten wir diesen auch schon nicht mehr sehen, schade. Mit vielen Prospekten ausgerüstet gings dann auch schon ans lesen, wohin fahren wir da eigentlich und was gibt es da alles was man nicht verpassen darf.


Good bye America




















Weitere Bilder vom August findet ihr hier

Donnerstag, 4. August 2011

Kent (Seattle), WA



Bua, mit so was haben wir gar nicht gerechnet. Zum ersten Mal sind wir auf einem KOA Campingplatz, mit Pool, angeblichem Internet, das leider nicht funktioniert, und wir auch deswegen hier gebucht hatten und sonstigen Annehmlichkeiten die wir über Haupt nicht benötigen, schön dass er so nah an Tacoma und Seattle ist. Und nun stehen wir hier eingepfercht wie Rindviecher, grins. Aber was Solls, schön sind wir so nah an vielen schönen Sehenswürdigkeiten wo ich schon richtig gespannt drauf bin.


Seattle, was für ein willkommen. Mit schönstem Sonnenschein empfängt uns diese Stadt und dann nichts wie rauf auf den höchsten Tower von der Bank of America. Da kommt einem das Space Needle richtig klein vor. Eine unglaubliche rundum Sicht im 73 Stockwerk, wau. Und dann konnten wir noch eine Flotte Jets "the Blue Angels" beobachten bei der Manöverübung, fantastisch. Den höchsten Kaffe haben wir dann im 40 Stockwerk getrunken, wo ich leider so schlechte Verbindung zu dir Mami hatte, natürlich im Starbucks wie kanns denn anders sein. Hier ist ja der Ursprung des so berühmten Kaffees dass ich hier, danke seinem Free Internet, so zu schätzen bekommen hab. Wiedermal bin ich ziemlich erschlagen von der Schönheit dies hier hat.


Nicht zu vergessen den Markt den wir besucht haben, Pike Place Market. Ein Getümmel sag ich euch, wie die Ameisen laufen die Menschen kreuz und quer und da noch ein Fischladen und da noch ein Gemüse- und Früchteladen und dann kommen schon die wunderbar riechenden Blumen. Ein Erlebnis auch mit geschlossen Augen so duftreich es war.


Nach einem Gemütlichen Freitag mit Museumsbesuch von der Boeing in Seattle und dem Space Neddle Tower by Nicht ginge am Samstag nicht so gemütlich weiter. Arne hat sich beim spielen im Pool mit Benj die Nase gebrochen. "Mein Sohn schlägt mich was soll ich tun?" Und so lernten wir auch das Spital hier von Innen kennen. Da verbrachten wir dann den wolkenreichen Samstag, Arne geht's eigentlich ganz gut, keine Sorge. Bei der Voruntersuchung wollten Sies natürlich genau wissen und so fragten sie betreffend Allergien, Krankheit, allgemein zu stand und und und … und dann kam aber die beste Frage: Tragen Sie eine Waffe. Das ist schon ein Ding mit diesen Waffen und vielleicht hätte diese Frage schon beim Empfang gestellt werden sollen. Die Nase ist leider krumm und ein Loch zu, bemerkbar in der Nacht schnarrrrchhhhhh, grins. Und am Dienstag soll sie dann gerichtet werden, mal schauen was da alles auf uns, Arne zu kommt. Vielleicht sucht sich ja Arne eine Michel Jackson Nase oder doch die vom Papagei in Film Rio aus, ich lass mich überraschen. Und dann hat mich noch eine Frau gefragt wies meinem Vater gehe, grins ist das nicht komisch…..


Am Sonntag ginge dann doch noch in das Aquarium in Setze dass sich Benjamin so gewünscht hat. Cooles Zeugs hatte es da ein Riesen Oktopus, beeindruckend, die sollen ja unglaublich klug sein und viele kleine Quallen und noch ein Fisch und noch ein Fisch und dazwischen konnte sich Benjamin auch mal als Taucher ausrüsten, Neoprene ist super Mami so was brauch ich jetzt auch. Und so verging auch der Sonntag wie im Sauseschritt, dann noch mit einmischen putzen, kochen und waschen und und und.


Zur Freude ging dann das Internet doch ab und zu und unsere Weiterreise konnte ungefähr geplant werden. Doch zuerst machten wir am Montag, doch unglaublichem Nebel, den Ausflug auf den Mount Reinier. Nebel, Nebel geh doch mal bei Seite und wer glaubte das wie weiter wir zum Berg kamen um so schöner wurde das Wetter und der Reinier zeigte sich in voller Pracht. Lauter Schnee wo man hinguckt, wau und wieder einmal habe ich Plastiktüten vergessen um den Hang hinunter zu schlitteln. Macht nichts, rauf auf den Berg und in den Schnee, jetzt wussten wir auch warum so viele Leute Kniechaps an hatten. Lustig die Menschen im Schnee zu beobachten. Mit FlipFlops und anderen lustigen Schuhen sind diese den Hügel rauf gekragselt, muss man schon fast sagen, einfach ein Hinkucker, grins.


Dienstag am Morgen und Arne war schon ganz aufgeregt, seine Nase sollte ja heute gerichtet werden. Ein netter Arzt, leider mit viel zu langen Fingernägel hat uns dann empfangen und schlussendlich auch die Nase mit Lokaler Betäubung gerichtet ohne zu schnibbeln und so. Einwenig ungeheuerlich wars schon, nett ja das war er aber besser zu hause eine OP wie hier im wilden Westen, grins.


Tja und so gingen unsere Pläne wie geplant weiter. Mal ohne zu reservieren gings ab nach Port Angeles, mal schauen was uns da erwartet und nach einer Woche Bateriehuhn kanns nur besser werden. Tschüss Kent und Hello Port Angeles.





































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